Arbeitgeber in der Branche Handwerk

Betriebe aus Handwerk, die ihre Arbeitsbedingungen für muslimische Beschäftigte offen benennen.

Im Handwerk zählt Können, und das ist für muslimische Fachkräfte oft der direkteste Weg zu einem Arbeitsverhältnis ohne lange Diskussionen. Betriebe sind klein, Entscheidungen fallen kurz, und wer einen Gesellen oder eine Meisterin sucht, fragt selten nach dem Kopftuch. Gleichzeitig hängt fast alles an einer einzelnen Person: der Betriebsinhaberin oder dem Betriebsinhaber. Was dort vereinbart wird, gilt — schriftlich festgehalten ist es selten.

Der Arbeitsalltag findet häufig auf Baustellen oder beim Kunden statt. Für das Gebet heißt das improvisieren, im Transporter oder in einem freien Raum vor Ort; das Freitagsgebet lässt sich meist über eine verlängerte Mittagspause lösen, wenn der Termin es zulässt. Sicherheitsschuhe, Helm und Schutzkleidung gelten unabhängig von religiöser Kleidung, ein enganliegendes Kopftuch ist damit in der Regel vereinbar. Die Betriebe auf dieser Seite haben ihre Regelungen dokumentiert — Malerei, Elektro, Sanitär, Kfz, Tischlerei, Backhandwerk und mehr.

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