Häufig gestellte Fragen

Antworten rund um UmmahJobs – allgemein, für Arbeitnehmer:innen und für Arbeitgeber.

Allgemein

Für welche Glaubensrichtungen ist UmmahJobs?

UmmahJobs richtet sich an alle, denen glaubensbewusste Arbeitsbedingungen wichtig sind. Der Ausgangspunkt sind Fragen, die muslimische Beschäftigte im Alltag besonders betreffen – Gebetszeiten, Freitagsgebet, Verpflegung, Kleidung, Feiertage. Bewerben und ausschreiben kann bei uns jede und jeder, unabhängig von Religion oder Weltanschauung.

Was betrachtet UmmahJobs am Arbeitsplatz – und was nicht?

Wir beschreiben Arbeitsbedingungen: ob ein Raum für das Gebet vorhanden ist, ob freitags ein Zeitfenster möglich ist, ob es eine verlässliche vegetarische oder halal-taugliche Verpflegung gibt, wie mit Urlaub an religiösen Feiertagen umgegangen wird. Wir bewerten keine Glaubenspraxis, prüfen keine Religiosität von Personen und sprechen keine religiösen Urteile über Unternehmen aus.

Was bedeutet „Ummah“ und warum steht es im Namen?

„Ummah“ bezeichnet die Gemeinschaft. Der Name steht für den Gedanken, dass Arbeitssuche leichter wird, wenn Erfahrungen geteilt und Bedingungen offen benannt werden – statt dass jede Person dieselben Fragen im Vorstellungsgespräch neu stellen muss.

Für wen ist die Plattform gedacht?

Für Fachkräfte, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, die einen Arbeitgeber mit klaren Bedingungen suchen – und für Arbeitgeber, die diese Bedingungen benennen möchten, statt darauf zu warten, dass jemand danach fragt.

Wo ist UmmahJobs verfügbar?

Der Schwerpunkt liegt auf Deutschland. Stellen und Arbeitgeberprofile aus Österreich und der Schweiz sind ebenfalls möglich; die Suche lässt sich nach Land und Stadt eingrenzen.

Was bedeutet „Zertifiziert durch UmmahJobs“?

Das Zeichen erhalten Arbeitgeber, die ihre Angaben zu Arbeitsbedingungen belegt haben und eine schriftliche Selbstverpflichtung unterzeichnet haben. Die Prüfung erfolgt manuell durch unser Team und gilt zwölf Monate. Die vollständigen Kriterien stehen auf der Seite Zertifizierung.

Wie wird man „Top-Arbeitgeber“?

Das Badge beruht auf einem transparenten Punktemodell mit maximal 100 Punkten aus Profilvollständigkeit, benannten Arbeitsbedingungen, Reaktionsverhalten auf Bewerbungen und bestehender Zertifizierung. Ab 70 Punkten wird das Zeichen vergeben; die Kriterien sind auf der Seite Top-Arbeitgeber im Einzelnen aufgeführt.

Sind meine Daten sicher?

Angaben zu religiösen Präferenzen gelten als besondere Kategorie personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO. Wir speichern sie getrennt vom öffentlichen Profil, verarbeiten sie nur mit ausdrücklicher Einwilligung und geben sie nicht an Arbeitgeber weiter, solange du dich nicht bewirbst. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Deine Frage ist nicht dabei?

Schreib uns – wir antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen.