Inklusive Verpflegung am Arbeitsplatz: Kantine, Catering und Firmenfeiern
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Warum Verpflegung ein Thema ist
Essen ist der Ort, an dem Zugehörigkeit im Betrieb sichtbar wird. Wer regelmäßig nur Beilagen essen kann, bleibt beim Teamlunch außen vor – ganz ohne böse Absicht.
Kennzeichnung schlägt Sonderwünsche
Der wirksamste Schritt kostet fast nichts: klare Angaben zu Fleischart, Alkohol in Saucen und Desserts, Gelatine und tierischem Lab. Damit können Muslime, Juden, Vegetarier und Menschen mit Allergien selbst entscheiden.
Halal in der Kantine
Ein dauerhaft halal-zertifiziertes Angebot ist aufwendig. Eine vollwertige vegetarische oder vegane Hauptspeise pro Tag deckt den größten Teil des Bedarfs bereits ab und ist organisatorisch leicht umsetzbar.
Getrennte Zubereitung
Wo es möglich ist, helfen eigene Schneidebretter, Zangen und Fritteusen. Wichtiger als Perfektion ist Transparenz: sagt, was ihr trennen könnt und was nicht.
Firmenfeiern
Alkohol muss nicht verschwinden, sollte aber nicht der Mittelpunkt sein. Gute alkoholfreie Alternativen, ein Buffet mit klar beschrifteten Speisen und ein Programm, das nicht ums Anstoßen kreist, machen Feiern für alle zugänglich.
Catering beauftragen
Nehmt Kennzeichnungspflichten in die Ausschreibung auf. Viele Dienstleister liefern das ohnehin, wenn danach gefragt wird.
Kurz zusammengefasst
Kennzeichnen, mindestens eine vollwertige fleischlose Option, Alkohol optional statt zentral – damit sind die meisten Situationen gelöst.
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